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Privnote Sicherheit: Wie sicher sind selbstzerstörende Privnote-Notizen?

Privnote verspricht, dass eine Notiz nach einem Lesevorgang verschwindet. Dieses Versprechen ist nur so stark wie das schwächste Glied — deshalb sehen wir uns die Privnote-Verschlüsselung Schritt für Schritt an.

Wie die Privnote-Verschlüsselung Ihre Notiz schützt

Beim Erstellen einer Privnote wird der Text bereits im Browser verschlüsselt. Der zufällige Schlüssel steht im Privnote-Link hinter dem #-Zeichen, und Browser senden dieses Fragment niemals an den Server. Der Privnote-Server speichert also Chiffretext und eine Kennung — nichts, was er allein entschlüsseln könnte.

Ein Datenleck bei Privnote würde damit unlesbare Blöcke offenlegen statt Ihres WLAN-Passworts. Umgekehrt kann der Privnote-Support eine Notiz auch nicht wiederherstellen; das ist gewollt.

Wo die Privnote-Sicherheit tatsächlich bricht

Die Schwachstelle ist nicht die Kryptografie, sondern die Zustellung: Wer die Privnote-URL hat, ist der Leser, denn der Link enthält den Schlüssel.

  • Den Privnote-Link im selben Chat senden, dessen Protokoll Sie meiden wollten
  • Link-Vorschauen: Messenger, Mailfilter und Virenscanner öffnen die Privnote und verbrennen sie
  • Geteilte Geräte, auf denen die Privnote-Seite im Verlauf bleibt
  • Gefälschte Privnote-Klondomains, die den Klartext still archivieren

So versenden Sie eine Privnote sicher

Behandeln Sie Privnote-Link und Privnote-Passwort als zwei getrennte Geheimnisse und nutzen Sie zwei Kanäle — Link per E-Mail, Passwort per Anruf. Aktivieren Sie die Lesebenachrichtigung, um fremde Zugriffe sofort zu bemerken.

Prüfen Sie die Domain Zeichen für Zeichen, bevor Sie Sensibles einfügen. Privnote-Klone leben vom flüchtigen Blick, nicht von gebrochener Kryptografie.

Privnote ist für kurzlebige Geheimnisse sicher, wenn Sie den Link schützen: Passwort, getrennte Kanäle, Lesebestätigung.

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